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明镜周刊

博多·拉梅洛要求其党内同志费拉特·科恰克澄清立场Bodo Ramelow verlangt von seinem Parteigenossen Ferat Koçak Klarheit

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关于与“Rammo家族”的关系在联邦议院副议长博多·拉梅洛(Bodo Ramelow)的党内,他的同僚科贾克(Koçak)面临着巨大的压力。起事件发生在左翼联邦议院议员费拉特·科贾克(Ferat Koçak)与“Rammo家族”成员之间的聊天内容被曝光四天后。作为前图林根州州长、现任联邦议院副议长的拉梅洛要求科贾克彻底澄清自己与“Rammo家族”以及巴勒斯坦相关组织的联系。他对《taz》杂志表示:“如果他想支持埃利夫(Elif Eralp)——这位左翼党在柏林的领先候选人——就必须尽快消除所有疑虑。”

Umgang mit dem Rammo-Clan Bundestagsvize Ramelow verlangt von seinem Parteigenossen Koçak Klarheit Vier Tage nach Bekanntwerden des Chats zwischen dem Linkenbundestagsabgeordneten Ferat Koçak und einem Mitglied des Rammo-Clans drängt ein erster Fraktionskollege auf Konsequenzen. Bodo Ramelow, früherer Thüringer Ministerpräsident und aktuell Bundestagsvizepräsident verlangt von Koçak, seine Verbindungen zu den Rammos und propalästinensischen Organisationen aufzuklären. »Wenn er Elif unterstützen will, muss er schnell für Klarheit sorgen«, sagte Ramelow mit Blick auf die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp der »taz«.

科贾克在柏林选举后陷入了舆论的漩涡,因为他被指控与“Rammo家族”有联系;该家族是柏林有组织犯罪活动中的重要势力。同时,科贾克与易卜拉欣·易卜拉欣(Ibrahim Ibrahim)的密切关系也引发了批评。易卜拉欣是“巴勒斯坦民族联合委员会”(United Palestinian National Committee)的活动人士,而该组织被德国宪法保护机构认定为极端主义组织,并与恐怖组织“巴勒斯坦解放人民阵线”(PFLP)关系密切。

Koçak war nach den Wahlen in Berlin in die Kritik geraten, weil er Verbindungen zum Rammo-Clan, einem wichtigen Akteur der Organisierten Kriminalität in Berlin, unterhält. Ebenso kritisiert wird die Nähe von Koçak zu Ibrahim Ibrahim. Dieser ist Aktivist des »Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees«.

拉梅洛强调:“任何企图像PFLP那样消灭以色列的人,都不应被视为左翼党的对话伙伴或朋友。”

Die Gruppe wird vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft und steht der Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) nahe. »Wer Israel eliminieren will wie die PFLP, darf für die Linke kein Gesprächspartner und kein Freund sein«, sagte Ramelow.

左翼党在柏林选举中获胜后,原本希望由埃利夫领导一个红-红-绿联盟政府。然而,鉴于针对科贾克的这些指控,许多人认为这其实是一场针对左翼党的蓄意抹黑运动甚至是一种“煽动行为”。科贾克本人也表示将调查此事,并暂时退出公众视野。

Die Linke hofft nach ihrem Wahlsieg in Berlin auf die Bildung einer rot-rot-grünen Regierung unter Führung von Eralp. Viele wittern nun allerdings angesichts der Vorwürfe gegen Koçak eine bewusste Kampagne, gar »Hetze«, gegen die Linke. Der Abgeordnete selbst hatte angekündigt, die Vorgänge aufarbeiten zu wollen und sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

“抱怨是没有用的,”拉梅洛(Ramelow)也提到了当前针对红-绿-红联合政府的“政治攻势”,并建议自己的政党保持冷静、不要抱怨。他说:“没错,这确实是一场带有双重标准的政治攻势;但抱怨拉梅洛曾经加入过基民盟(CDU)也无济于事,因为这根本无法改变现状。”左翼政党自己也不应该允许自己使用双重标准:“我们不能在别的政党容忍暴力行为时批评他们,却对自己党内发生的类似事件保持沉默——毕竟我们是一个反军国主义的政党!”

»Es hilft nichts, sich darüber zu beklagen« Ramelow spricht ebenfalls von einer aktuellen »Kampagne« gegen eine rot-grün-rote Regierung – und empfiehlt seiner Partei, ruhig zu bleiben und nicht zu jammern. »Ja, es ist eine Kampagne, und die arbeitet mit Doppelstandards. Aber es hilft nichts, sich darüber zu beklagen, dass der Rammo doch auch mal bei der CDU zu Gast war. Das wird nichts nutzen.« Die Linke dürfe sich selbst keine Doppelstandards erlauben: »Wir können nicht andere Parteien kritisieren, wenn sie Gewalt tolerieren, aber schweigen, wenn so etwas bei uns passiert.

拉梅洛将柏林的这次选举视为一个“新的开始”,认为柏林现在有机会“重新塑造自己”。他呼吁自己的政党支持埃利夫·埃拉尔普(Elif Eralp)争取成为市长职位的努力,并表示:“我只能鼓励埃利夫每天都有勇气,不要把这些事情个人化;她现在需要整个政党的支持。目前联邦议院内对她工作的支持还不够充分,还需要更多人的支持。”

Wir sind doch eine antimilitaristische Partei!« Ramelow bezeichnete die Wahl in Berlin als ein »Aufbruchssignal«, Berlin könne sich »jetzt neu erfinden.« Er forderte seine Partei auf, Elif Eralp bei ihren Bemühungen zu unterstützen, Regierende Bürgermeisterin zu werden. »Ich kann Elif nur ermutigen, jeden Tag die Kraft zu haben, das alles nicht persönlich zu nehmen.« Eralp brauche jetzt die Unterstützung der ganzen Partei. »Der aktive Zuspruch aus der Bundestagsfraktion ist mir noch zu gering, da muss mehr kommen.« Die Mehrheit der Linken steht in der aktuellen Debatte hinter Koçak.

在当前的辩论中,大多数左翼人士都站在科贾克(Koçak)这一边;不过,像佩特拉·保(Petra Pau)和卡塔琳娜·柯尼希-普鲁斯(Katharina König-Preuß)这样的个别政治人士则指责这位来自诺伊科伦(Neukölln)的议员没有为提高透明度做出足够的努力,也没有认真对待自己反对法西斯主义和右翼极端主义的工作。关于科贾克在诺伊科伦地区的政治网络,更多信息请参阅此处。

Einzelne Politikerinnen wie Petra Pau und Katharina König-Preuß werfen dem Neuköllner Abgeordneten allerdings vor, nicht ausreichend für Transparenz zu sorgen und seine Arbeit gegen Faschismus und Rechtsextremismus nicht ernst genug zu nehmen. Mehr zu Koçaks Vernetzungen im Neuköllner Milieu lesen Sie hier .