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明镜周刊

约阿希姆·高克警告弗里德里希·默茨不要辞职Joachim Gauck warnt vor Rücktritt von Friedrich Merz

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弗里德里希·默茨应该辞职吗?德国前联邦总统约阿希姆·高克措辞严厉。他认为,辞职将是“极具破坏性的”,不仅会损害政治信任,还会进一步削弱本就脆弱的公众信心。德国前联邦总统约阿希姆·高克:“嗯,如果他现在想这么做,那他就是一个彻头彻尾的政治白痴。”《明镜周刊》记者马库斯·费尔登基尔希:“弗里德里希·默茨无疑是当前危机的象征。您认为他脑海中正在发生什么?您是否认为他也会有这样的觉悟:‘我尝试过了,但这是一种误解。现在,为了更大的整体利益,即这个国家的社会,我愿意让出位置’?”“他不会那样做的,那行不通。你不能那样做。”

Sollte Friedrich Merz zurücktreten? Bundespräsident a. D. Joachim Gauck findet klare Worte. Ein Rückzug wäre »total schädlich«, auch für das ohnehin angeschlagene Vertrauen in die Politik. Joachim Gauck, Bundespräsident a. D.: »Na ja, also wenn er das jetzt machen wollte, dann wäre er ja ein politischer Volltrottel.«Markus Feldenkirchen, SPIEGEL: »Sinnbild der aktuellen Krise ist unzweideutig Friedrich Merz. Was meinen Sie, geht da gerade in seinem Kopf vor, glauben Sie auch die Einsicht: ›Ich habe es probiert, es war ein Missverständnis. Jetzt gebe ich im Sinne des größeren Ganzen, nämlich die Gesellschaft dieses Landes, den Platz auch wieder frei‹? »Das wird er nicht tun, das geht nicht.

“他的党内有足够多的力量,在过去几周里一直在他背后试图准备这样做。是的,我也注意到不同的媒体机构在这方面都有他们的专家。”

Das kann man nicht machen.« »Es gab genug Kräfte in seiner Partei, die haben hinter seinem Rücken in den letzten Wochen genau versucht, das vorzubereiten. Ja, die verschiedenen Medienhäuser haben da ihre Spezialisten, habe ich auch mitgekriegt.

“总理现在听到了如此多的批评,甚至来自自己阵营内部,除了他脑海中正在发生的事情,我实在无法想象其他情况。我们必须拭目以待。真是令人发指。

Der Kanzler hat jetzt so viel Kritik gehört, auch aus den eigenen Reihen, dass ich mir gar nichts anderes vorstellen kann als das, was jetzt in seinem Kopf vorgeht. Und da müssen wir abwarten. Es ist unsäglich.

所以,如果他现在辞职,我会像往常一样直言不讳。是的,那真的极具破坏性。因为剩余的一点信任,尤其是那些投票支持他的人的信任,会受到严重打击,甚至会被进一步削弱。什么才是正确的?毕竟,这个人并不想伤害国家,而是想为国家服务和造福。”

Also, ich würde sonst wie rumpoltern, wenn er jetzt zurücktreten würde. Ja, das wäre wirklich total schädlich. Weil da ein Restvertrauen, ganz besonders bei denen, die ihn gewählt haben, schwer leiden würde, noch mehr minimiert würde. Was ist das Richtige? Denn der Mann will ja dem Land nicht schaden, sondern er will dem Land dienen und nützen.«