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明镜周刊

左翼党:柏林组阁试探性谈判显然将继续进行Linke: Sondierungsgespräche in Berlin werden offenbar fortgesetzt

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柏林左翼政党领导人:绿党的维尔纳·格拉夫、左翼党的克斯廷·沃尔特和社民党的斯特芬·克拉赫 图片:米凯莱·坦图西/盖蒂图片社Berliner Parteichefs von links: Werner Graf (Grüne), Kerstin Wolter (Linke) und Steffen Krach (SPD) Foto: Michele Tantussi / Getty Images

关于反犹太主义的协议在柏林的探索性谈判将继续进行左翼党、绿党和社民党在柏林的探索性谈判将继续进行。周日晚间,三党达成一致,认为他们关于应对反犹太主义的联合声明仍然有效,正如社民党州主席施特芬·克拉赫在RBB《晚间新闻》节目中所说。协议不仅适用于今天,也适用于未来。

Vereinbarung zu Antisemitismus Sondierungsgespräche in Berlin gehen weiter Die Sondierungsgespräche zwischen Linken, Grünen und SPD in Berlin sollen fortgesetzt werden. Am Abend verständigten sie sich darauf, dass die gemeinsame Erklärung der drei Parteien zum Vorgehen gegen Antisemitismus weiterhin gilt, wie der SPD-Landesvorsitzende Steffen Krach in der RBB-»Abendschau« sagte. Die Vereinbarung gelte, nicht nur heute, sondern auch in Zukunft.

左翼党议会党首埃利夫·埃拉尔普证实了将该联合声明纳入可能的联盟协议的意图。周二中断的探索性谈判将很快恢复:埃拉尔普宣布:“从明天起,我们将继续与绿党和社民党会面,讨论我们这座美丽城市面临的核心挑战。”

Linke-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp bestätigte die Absicht, die gemeinsame Erklärung im Fall einer Regierungsbildung in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Die am Dienstag unterbrochenen Sondierungsgespräche sollen schon bald fortgesetzt werden: »Ab morgen treffen wir uns weiter mit Grünen und SPD, um über die zentralen Herausforderungen unserer wundervollen Stadt zu sprechen«, kündigte Eralp an.

“今天我们与绿党和社民党进行了会面,进行了坦诚而愉快的交流。我们达成了共识,彼此间的误解也得以消除,”这位左翼党政治家说道。“三个政党的领导层都支持《柏林协议》。”埃拉尔普进一步解释称,对各政党而言这一点是明确的:“该协议将成为未来可能达成的联合政府协议的组成部分,最终由各政党共同决定是否采纳。”

»Wir sind heute mit Grünen und SPD zusammengekommen und haben ein gutes und offenes Gespräch geführt. Wir haben uns verständigt, die Missverständnisse zwischen uns sind ausgeräumt«, so die Linke-Politikerin. »Die Spitzen aller drei Parteien stehen hinter der Berliner Vereinbarung.« Für die Parteien sei klar: »Die Vereinbarung wird Bestandteil eines möglichen Koalitionsvertrages, über den die Parteien am Ende entscheiden«, erläuterte Eralp. »Zum Abschluss der Sondierungen mit Grünen und SPD, entscheidet unser Parteitag, ob wir Koalitionsverhandlungen aufnehmen.

“在与绿党和社民党完成初步磋商后,我们的党代会将决定是否启动联合组阁谈判。谈判的基础便是上周我们共同达成的磋商文件及《柏林协议》。”早些时候,柏林绿党已宣布愿意继续推进磋商进程。党在Instagram上发文称:“我们期待实现‘红-绿-红’联合执政。” “由于我们是在很晚的时候才获悉此次声明的细节与内容,因此我们花了一些时间仔细研读并评估这份文件。”我同意向自己展示外部内容。举可能导致个人数据被传输至第三方平台。详情请参阅我们的隐私政策。

Grundlage werden das Sondierungspapier und die Berliner Vereinbarung sein, die wir in der vergangenen Woche getroffen haben.« Die Berliner Grünen hatten bereits am Vormittag mitgeteilt, dass sie für eine Fortsetzung der Sondierungsgespräche bereit seien. »Wir wollen Rot-Grün-Rot«, hieß es in einem Beitrag der Partei bei Instagram. »Da wir über das Vorgehen und den Inhalt der nun vorliegenden Erklärung erst kurzfristig informiert worden waren, haben wir uns die Zeit genommen, diese zunächst anzuschauen und zu bewerten.« Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

克拉赫为中断谈判辩护 社民党州主席斯特芬·克拉赫在《晚间新闻》节目中解释了谈判中断的原因:“昨天晚上,我们与绿党共同决定暂时中止谈判。因为另一方提出了一份与我们预期完全不同的协议,这确实令我们感到意外,”他解释道。“比如,我们的草案中还涉及了如何将议员排除出党团的机制,而昨天的那份协议里并没有提及这一点。”

Krach verteidigt Unterbrechung der Gespräche SPD-Landesvorsitzende Steffen Krach ging in der »Abendschau« auf die Gründe für die unterbrochenen Sondierungen ein: »Wir haben gestern Abend gemeinsam mit den Grünen erstmal entschieden, die Verhandlungen zu unterbrechen, weil es für uns durchaus überraschend kam, dass eine andere Vereinbarung vorgelegt wurde«, erläuterte er. »Es geht zum Beispiel in unserem Papier auch um einen Mechanismus, wie man Fraktionsmitglieder ausschließen kann.

对于“中断谈判是一场灾难”的批评,克拉赫予以驳斥。“只有那些没有参与谈判的人才会这么说,”他说。对社民党而言,关键是要再次展开讨论,确认各方对已达成的共识是否真的理解一致。“如今,左翼党高层也向我们承诺会这么做,”克拉赫强调道。“我认为在这种情况下,各方坐下来重新商讨、确认是否意见一致,是完全正常的做法。”

Das stand bei dem Papier gestern nicht drin.« Kritik, der Abbruch der Sondierungen sei ein Desaster gewesen, wies Krach zurück. »Das können nur Menschen sagen, die nicht dabei waren«, sagte er. Für die SPD sei wichtig gewesen, noch einmal ins Gespräch zu kommen, ob wirklich klar sei, was vereinbart wurde. »Das hat die Spitze der Linken uns jetzt noch mal zugesagt«, betonte Krach. »Und ich finde es auch völlig normal, dass man in solchen Sondierungen sagt, Leute, lasst uns noch mal zusammensitzen und gucken, ob wir wirklich hier alle einer Meinung sind.«