
“Z世代掌权” 绝大多数人对德国青年抗议表示理解 绝大多数德国人基本上理解德国的青年抗议。根据周二发布的、由《明星》周刊和RTL电视台委托福萨民调机构进行的一项调查,83%的受访者对相关问题回答“是”。只有16%的人表示不理解。1%的人回答“不知道”。调查于2026年10月29日和30日对1006人进行了访谈。种善意贯穿所有群体:在东西德、所有年龄段以及所有政治阵营中,均有绝大多数表示基本理解青年抗议。
»Gen Z regelt« Große Mehrheit zeigt Verständnis für Jugendproteste in Deutschland Eine große Mehrheit der Deutschen hat grundsätzlich Verständnis für die Jugendproteste in Deutschland. In einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des »Stern« und von RTL antworteten 83 Prozent der Befragten mit Ja auf eine entsprechende Frage. Nur 16 Prozent zeigten dafür kein Verständnis. Ein Prozent antwortete mit »Weiß nicht«. Für die Erhebung wurden am 29. und 30. Oktober 2026 1006 Menschen befragt. Das Wohlwollen geht durch alle Gruppen: Grundsätzliches Verständnis für die Jugendproteste äußerte jeweils eine große Mehrheit in Ost- und Westdeutschland, in allen Altersgruppen sowie allen politischen Lagern.
在学生和大学生中,86%的人能够理解示威的理由。最不理解的是基民盟/基社盟支持者(28%)以及选择党支持者(33%)。
Von den Schülerinnen, Schülern und Studierenden können 86 Prozent die Gründe für die Demonstrationen nachvollziehen. Kein Verständnis äußerten am ehesten die Anhänger von CDU/CSU (28 Prozent) sowie von der AfD (33 Prozent).
上周末,超过10万主要是年轻人响应“Z世代掌权”倡议的号召,在30多个城市举行了示威。主要议题包括更好的教育、更多的社会正义和气候保护,以及反对兵役制。组织者明确呼吁“团结且和平”地抗议。
Am vergangenen Wochenende waren über 100.000 vor allem junge Menschen den Aufrufen der Initiative »Gen Z regelt« gefolgt und hatten in über 30 Städten demonstriert. Hauptthemen waren dabei bessere Bildung, mehr soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz sowie die Haltung gegen eine Wehrpflicht. Die Organisatoren hatten ausdrücklich dazu aufgerufen, »solidarisch und friedlich« zu protestieren.
关于骚乱的辩论 虽然大部分示威活动和平进行,但在示威边缘个别发生了示威者与警方执勤人员之间的冲突——例如在法兰克福、柏林和汉堡。数人受伤,一些人被捕。在政界,对于骚乱在多大程度上反映了示威活动的本质——以及谁应对此负责——意见不一。内政部长亚历山大·多布林特除了提到左翼极端分子,还提到了“移民群体”;其他人如国防部长鲍里斯·皮斯托里乌斯则批评这种措辞过于笼统。
Debatte über Krawalle Während ein Großteil der Demos friedlich verlief, war es am Rande vereinzelt zu Ausschreitungen zwischen Demonstrierenden und Einsatzkräften der Polizei gekommen – etwa in Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt sowie einige festgenommen. In der Politik gehen die Meinungen auseinander, wie viel die Krawalle über die eigentlichen Demonstrationen aussagen – und wer für sie verantwortlich zeichnet. Innenminister Alexander Dobrindt brachte neben Linksextremisten auch »migrantische Milieus« ins Spiel, andere, etwa Verteidigungsminister Boris Pistorius, wies die Formulierung als zu pauschal zurück.